Zustandserfassung und –bewertung mit dem Messsystem ARGUS


Multifunktionales Messsystem ARGUS (Schniering Ing.-GmbH)

Erfassungsmerkmale Substanzmerkmale Einsatz und Bewährung

Einsatzmöglichkeiten

  • Netzweite Zustandserfassung auf allen Straßenkategorien.
  • Abnahme von Neubau- und Erhaltungsmaßnahmen.
  • Beweissicherung von Oberflächenmerkmalen vor Sondernutzungen.
  • Sachverhaltsklärung im Bereich von Unfallschwerpunkten.
  • Objektbezogenen Beurteilung von Längsebenheit, Querebenheit und Substanzmerkmalen.

    Messsystem

  • Multifunktional (Längsebenheit, Querebenheit, Substanzmerkmale, Videoaufnahmen) schnellfahrend (Messgeschwindigkeit bis 100 km/h).
  • Geschwindigkeitsunabhängige Ergebnisse (0 bis 100km/h).
  • Objektiv (messtechnische anstatt manueller Erfassung).
  • Präzise (hohe Auflösung durch Lasermessung und digitale Videotechnik).
  • Eigensichernd (gemäß DIN 30 710 und HSM 2000).

    Zielvorgaben der Zustandserfassung und –bewertung mit ARGUS

  • Bereitstellung netzweiter Zustandsinformationen als objektive Basisinformation für kurz-, mittel- und langfristige Erhaltungsentscheidungen.
  • Optimierter Einsatz zunehmend beschränkter Mittel.
  • Basis für Transparenz von Entscheidungen innerhalb von Bauverwaltungen wie auch nach außen.
  • Kontrolle über Maßnahmewirkung wie über die Wirkung von Maßnahmeverzögerungen.
  • Prognose des zukünftigen Netzzustandes.
  • Praxiserkenntnisse über Erfolg/Misserfolg von Maßnahmearten und Baustoffkonzeptionen bei der Erhaltung.


    Erfassungsmerkmale

    Ebenheit im Längsprofil

  • Erfassung von Längsunebenheiten im Wellenlängenbereich von 0,2 bis 100 m durch Mehrfachabtastung mit 4 Laserdistanzsensoren.
  • Geschwindigkeitsunabhängige Messwerterfassung in 5 mm-Abständen.
  • Online-Kontrolle und Vorverarbeitung der Messwerte durch den Fahrzeugcomputer.
  • Ausgabe des wahren Höhenlängsprofils der Fahrbahn (gemessen in der rechten Rollspur) mit einer horizontalen Auflösung von 10 cm und einer vertikalen Auflösung von 0,025 mm.

    Ebenheit im Querprofil

  • Abtastung der Fahrbahnoberfläche durch - je nach Fahrstreifenbreite - bis zu 39 an einem Querträger montierte Laserdistanzsensoren mit jeweils 10 cm seitlichem Messpunktabstand.
  • Kontinuierliche Erfassung des Querprofils über die gesamte Fahrstreifenbreite.
  • 50.000 Abtastungen pro Sekunde bei einer Auflösung von 0,025 mm.
  • Berechnung der Spurrinnentiefe, der theoretischen Wassertiefe und der Querneigung.

    Makrotextur

  • Erfassung der Makrotextur im Wellenlängenbereich von 1 mm bis 50 mm mit einer Laserrauheitssonde.
  • 50.000 Abtastungen pro Sekunde bei einer Auflösung von 0,025 mm.
  • Berechnung der Mittleren Texturtiefe (MTD) gemäß DIN ISO 13473.


    Messsystem ARGUS mit Makrovideosystem

    Substanzmerkmale

    Frontvideoaufnahme (Front-, Seitenkamerasysteme, Panoramaübersicht)

  • Schadenserfassung durch lückenlose Videoaufnahme auf der gesamten Fahrstreifenbreite, ggf. auch der Nebenanlagen
    (Bankette, Entwässerungseinrichtungen, Radwege, Gehwege, Hochbordanlagen, Park- und Standstreifen, Beschilderung, Bewuchs)
    nachfolgende Auswertung hinsichtlich Flickstellen, Ausbrüchen, Bindemittelanreicherung und ggf. anderer Merkmale bzw. Sonderauswertung hinsichtlich Beschilderung mit Angabe von Standort und Zeichen lt. StVO.
  • Aufnahme von Zusatzinformationen über die Tonspur.
  • Optimale Bildqualität durch Einsatz digitaler Kamera- und Aufnahmetechnik.

    Makrovideosystem

  • Lückenlose videotechnische Aufnahme der Fahrbahnoberfläche in 3 Teilstreifen zur sicheren Erkennung und Dokumentation von Rissen 0,5 mm Rissbreite.
  • Einsatz von Hochleistungsstroboskopen ermöglicht eine Belichtungszeit von 1/60.000 s.
  • Teilautomatische Bildauswertung zur Risserkennung.

    Lokalisierungs- und Orientierungssystem

  • Satellitennavigationssystem DGPS (Differential Global Positioning System) mit einer Genauigkeit von +/- 3 m.
  • Zuordnung zum bundesweiten Netzknotensystem über Gauß-Krüger-Koordinaten.
  • Bestimmung der Messweglänge über Impulsgeber mit 1 mm Wegauflösung.
  • Tastatureingaben des Operators während der Messung.

    Bewertung der Messergebnisse

  • Die Bewertung der Messergebnisse erfolgt nach den Regelungen der Forschungs-gesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen, ggf. unter
    Berücksichtigung regional-spezifischer Besonderheiten und individueller Belange des Auftraggebers.

    Darstellung der Messergebnisse

  • Zusammenfassung der Ergebnisse in einer Straßendatenbank unter Verwendung des Programmsystems STRADIVARI .
  • Tabellarische und kartografische Darstellung der Ergebnisse.
  • Videobilddigitalisierung und Erstellung einer Videobilddatenbank auf CD-ROM.

    Einsatz und Bewährung

    Straßen in Kommunen

  • Zustandserfassung der Stadtstraßennetze bzw. Teilnetze in: Wiesbaden 1995, Münster 1996, Berlin Stadtautobahnnetz 1996,Düsseldorf 1998, Wiesbaden 1999, Ludwigshafen 2000,Rüsselsheim 2001, Münster 2001, Darmstadt 2001,Essen 2001, Erfurt 2001, Frankfurt 2002.

    Bundesautobahnen 1992, 1997/1998 und 2001/2002


  • ca. 72.000 km in allen Bundesländern.

    Bundesstraßen 1993 bis 1995 und 1999 bis 2000


  • ca. 80.000 km in allen Bundesländern.

    Landesstraßen / Staatsstraßen 1994 bis 1997 und 1999 bis 2002


  • ca. 20.000 km in Bayern, Westfalen-Lippe, Sachsen-Anhalt, Thüringen,Schleswig-Holstein, Hessen, Rheinland-Pfalz.
       
                 
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